SoiSong (Coil, TG) live in Germany!

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Erstellt am:Mi 14.10.09
Mit “broken sound” startet eine neue Reihe im Stadtgarten, die sich ganz der Welt der Geräusche widmet.

09.11.2009 im Konzertsaal SoiSong (Ivan Pavlov + Peter Christopherson) // Sten Hanson // Bernd Schurer

Mit “broken sound” startet eine neue Reihe im Stadtgarten, die sich ganz der Welt der Geräusche widmet. Gleich zwei Sensationen gibt es zum Auftakt zu vermelden! Peter “Sleazy” Christophersons neues Projekt SoiSong (gemeinsam mit Ivan Pavlov) wird zur Deutschland-Premiere nach Köln kommen. Für alle, die sich auch nur am Rande für experimentelle Musik interessieren ist Christopherson eine echte Ikone. Er hat mit Throbbing Gristle die Industrial Music erfunden, mit Coil wegweisende okkult-psychedelische Electronica geschaffen und in den 1970er Jahren grandiose Plattencover für Pink Floyd, Wings und andere. Größen gestaltet. Der schwedische Komponist Sten Hanson, von dem eine Komposition namensgebend für die Reihe war, wird ebenfalls ein seltenes Gastspiel in Köln geben. Er war Zeitgenosse von Cage und hat in den 1960er Jahren eine von Dada inspirierte Sound Poetry Szene mit initiiert. Schließlich gibt es noch ruppige Komputermusik mit K aus der Schweiz zu hören: Bernd Schurer, der Labelchef von domizil wird zerbrochene Satievexationen präsentieren.

www.myspace.com/soisong

18.12.2009 im Studio 672 Borbetomagus // Runzelstirn & Gurgelstock

Auch der zweite Teil der Reihe „broken sound“ widmet sich akustischen Extremen. Es kommen die Noise Veteranen von Borbetomagus nach Köln, die mit ihren Saxophonen eine kakophonische Karthasis auslösen, die eine Welt in trümmern zurücklässt. Mit Präzision und Wucht fräst sich die Gruppe durch Free Jazz Zitate auf der Suche nach dem referenzlosen Lärm. Zusammenarbeiten mit Voice Crack, Sonic Youth-Mitgliedern oder Peter Brötzmann sprechen für sich. Rudolf Eber spielt erstmalig mit seinem Projekt Runzelstirn & Gurgelstock in Köln. Der Schweizer lebt seit Jahren in Japan und hat die Extreme der Subkulturen dort inhaliert und in Kombination mit einer starken Hinwendung zu Dada und den Wiener Aktionisten zu einer ganz eigenen Lärm-Performance mit heftigem Körpereinsatz geformt. Eintritt erst ab 18 jahren und auf eigene Gefahr! „broken sound“ wird kuratiert von Till Kniola/aufabwegen.

www.myspace.com/borbetomagus

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